Unser Ziel

Unser Ziel ist es, Essen nachhaltig zukunftsfähig zu gestalten. Dafür brauchen wir Klimaneutralität bis 2030, also schneller als bisher gedacht.

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Essen klimaneutral 2030

Allerdings visiert der Rat der Stadt Essen laut aktuellem Ratsbeschluss Klimaneutralität erst bis 2050 an. Diese Entscheidung gleicht einer Absage an das Pariser Abkommens und an das damit verbundene 1,5-Grad-Ziel. Damit riskiert Essen eine Erwärmung über zwei Grad; ein hochriskantes Szenario.

Wir finden: Die Grüne Hauptstadt Essen kann mehr und hat auch mehr verdient. Um die Chance auf eine lebenswerte Zukunft zu erhalten, wollen wir die Klimapolitik der Stadt Essen verändern und den Ratsbeschluss aufhalten. Dazu haben wir ein Bürgerbegehren eingereicht.

Unsere Forderung: Erstellung eines detaillierten Maßnahmenplans mit Ziel der Klimaneutralität 2030.

Damit unsere Forderungen umgesetzt werden, brauchen wir im ersten Schritt 15.000 Unterschriften wahlberechtigter Essener*innen.

Aktuell liegt unser Bürgerbegehren bei der Stadtverwaltung für die Prüfung der Zulässigkeit sowie zur Kostenschätzung unserer Forderung. Sobald die Rückmeldung der Stadt bei uns eingeht, starten wir mit der Sammlung der Unterschriften. Dafür brauchen wir Unterstützung – jede Hilfe ist willkommen.

Hintergrund

Bereits heute hat sich auch in Essen die Durchschnittstemperatur bereits über ein Grad erhöht. Dürreperioden und Baumsterben und Waldbrandgefahr sind die Folgen; damit einher gehen gesundheitliche sowie finanzielle Belastungen. Um eine Erhitzung über 1,5-Grad und damit ein Katastrophenszenario zu verhindern, reicht das weltweite CO2e-Budget laut dem aktuellen IPPC-Sonderbericht nur noch bis Ende 2027. Selbst beim 2-Grad-Szenario wäre der Spielraum – Stand heute – 2045 erschöpft.

Laut dem Weltklimarat liefern Städte weltweit den Schlüssel zur Lösung, schließlich verursachen sie im Durchschnitt 70 Prozent des weltweiten Treibhausgasausstoßes.

Die Stadt Essen hat sich passend dazu im Jahr 2019 erneut zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens bekannt. Darin haben sich 196 Staaten darauf verständigt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Trotzdem wurden in dem Ratsbeschluss vom 26. August 2020 überholte Klimaziele manifestiert, die eine Begrenzung der Erderwärmung unmöglich machen.