Essenerinnen und Essener für Klimaneutralität 2030

Klimaschutz wird immer mehr Menschen wichtig. Auch in Essen wächst die Zahl derer, die sich einen Wandel wünschen und deshalb den KlimaEntscheid Essen unterstützen. Wir haben nachgefragt, was sie im Einzelnen dazu bewegt.

“Die wissenschaftliche Fakten sind seit Jahrzehnten bekannt und mit jedem Jahr welches wir ungenutzt verstreichen lassen wird es schwieriger unseren Kindern einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Es ist in unserer Verantwortung JETZT zu handeln, darum unterstützen wir als Wissenschaftler und Bürger des Ruhrgebiets den KlimaEntscheid Essen!”

Dr. Nicolas Wöhrl / Dr. Reinhard RemfortPhysiker, Wissenschaftskommunikator, Scientist4Future (Universität Duisburg-Essen, „methodisch inkorrekt” Podcast) / Physiker, Wissenschaftskommunikator
Dalia El-Shaal

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid, weil ich mir für meine Mitmenschen, mich und spätere Generationen wünsche, dass sie in einer sauberen, emissionsfreien Umgebung aufwachsen können. Wenn auch du diesen Wunsch teilst, dann werde noch heute KlimaEntscheider*in! (Foto: WAZ/Kerstin Kokoska)”

Dalia El-ShaalInhaberin Miss Planty

“Klimaneutralität 2050 ist aus wissenschaftlicher Sicht hochriskant. Die Funktion verschiedener grundlegender Systeme des Planeten sind in akuter Gefahr. Wir müssen jetzt umsteuern, daher stehen wir hinter dem KlimaEntscheid Essen und seiner Forderung!”

Thomas OlzamowskiFraunhofer ITWM und Scientists for Future Rhein/Ruhr
Thomas Olzamowski

“Meine Tochter ist HEUTE 11 Jahre alt. Ich kann auch ihr gegenüber die Verschiebung wichtiger Ziele um weitere 20 Jahre nicht verantworten. Darum muss ich mich HEUTE für das Richtige einsetzen. Deswegen unterstütze ich JETZT den KlimaEntscheid Essen.”

Sabine OsthoffSchauspielerin

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid, denn konsequenter Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Wenn wir das 1,5- Grad-Ziel noch einhalten wollen muss das Runterfahren der Emissionen in den nächsten 10 Jahren gelingen. Diese große Transformation muss gerade auch in den Kommunen vorangetrieben werden, denn hier muss ein klimagerechtes Mobilitätssystem, müssen klimaneutrale Gebäude, eine Energieversorgung basierend auf Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz usw. aufgebaut werden. Ja, es erfordert große Investitionen, aber wir sollten es als Apollo-Programm für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und die Modernisierung der Wirtschaft betrachten. Der Stern-Report hat es schon vor 14 Jahren gezeigt und es wird immer deutlicher: die Kosten des Nichtstuns oder unzureichender "Klimapakete" kommen uns am Ende teurer zu stehen”

Dr. Björn AhausUniversität Duisburg-Essen / Initiator Bürgerbegehren RadEntscheid Essen

“Als Superintendentin der Evangelischen Kirche in Essen unterstütze ich die Initiative KlimaEntscheid, weil das kommende Jahrzehnt das letzte ist, in dem wir die Erderhitzung noch auf 1,5 Grad begrenzen können. Als Christ*innen glauben wir daran, dass die Erde uns anvertraut ist und wir Verantwortung haben. Wir sehen die Natur als Schöpfung Gottes und deshalb ist es uns auch nicht egal, was sie zerstört. Sicher werden wir um die konkreten Schritte ringen müssen – der Klimastadtplan für Essen zeigt viele gute Möglichkeiten!”

Marion GreveSuperintendentin

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid in meiner Heimatstadt, weil unsere Städte die Orte sind, an denen sich die Klimakrise entscheidet.
Und mit dem KlimaEntscheid bestimmen wir heute mit, wie der Weg in eine lebenswerte Zukunft gelingen kann.
Essen war und ist Vorreiter beim Strukturwandel – Essen kann wieder Vorbild sein, wenn wir wollen!”

Jona KnaupLandschaftsarchitekt, Vertretungsberechtigter REE
Herbert Knebel

“Ich bin KlimaEntscheider, weil frische Luft kannse nich genug kriegen und außerdem, wer weiß, wenn die Permafrostböden auftauen, watt da für Viecher rauskommen.”

Herbert Knebel

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid, weil es nicht genug Ebenen geben kann, auf denen Klimaschutz angeschoben und in die Tat umgesetzt wird. Um eine echte Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft realisieren zu können, müssen alle anpacken: Bürger*innen, Verwaltungen, Städte, Wirtschaft (große & kleine Unternehmen!), Politik, Wissenschaft. Jede*r trägt die Verantwortung zum Handeln! Die Bündelung von Kräften, das Eingehen von Kompromissen sowie plausibles und zielgerichtetes Handeln ist heute essentiell und unabdingbar. Hören wir auf zu reden und verlieren wir keine Zeit, denn wir haben keine (mehr)!”

Ulrike TrenzCo-founder Impact Hub Ruhr

“Als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD
(AGS) in Essen ist es mir ein großes Anliegen, den KlimaEntscheid zu
unterstützen. Die Essener Unternehmen müssen nachhaltiger handeln,
damit alle eine saubere Zukunft haben. Wir brauchen echte
Recyclingkonzepte und einen nachhaltigen Umgang mit Müll für alle.
Klimasparen muss sich lohnen! Wir haben jetzt große Chancen für einen
echten Wandel – nutzen wir sie!”

Susanne KirchhofVorsitzende der AGS Essen

“Wenn wir unsere Lebensgrundlagen nicht unumkehrbar zerstören wollen, müssen wir schnellstmöglich handeln. Die Bekämpfung der Klimakrise wird teurer, je länger wir es aufschieben. Darum müssen auf allen Ebenen nun die Weichen neu gestellt werden: für gute Luft, für gutes Klima und für gute Lebensqualität für alle Menschen. Nachhaltig und ressourcenbewusst leben darf nicht mehr kosten, als Umweltzerstörung und Unachtsamkeit. Denn die Klimakrise trifft zuerst die Menschen, die ohnehin weniger haben. Sie müssen in dicht bebauten, zubetonierten Vierteln an viel befahrenen Straßen Abgase und im Sommer flirrende Hitze ertragen. Deswegen unterstütze ich den KlimaEntscheid Essen!”

Silas HaakeMitglied im Rat der Stadt Essen, Sprecher der Jungen Grünen Essen, Kinder- und Jugendpolitischer Sprecher, Vorsitzender des Unterausschusses Jugend im Jugendhilfeausschuss, Beratendes Mitglied in der Bezirksvertretung I

“Wir als großer Sozialverband engagieren uns seit 100 Jahren für Menschen. Dabei ist es von Anfang an unser Ziel, gerade den Schwächsten in unserer Gesellschaft ein würdiges Leben zu ermöglichen. Neben den sozialen Bedingungen gehört gerade heute eine intakte Umwelt zu den Grundvoraussetzungen für eine lebenswerte Existenz. Soziale Gerechtigkeit ist unmittelbar mit der Klimafrage verknüpft, denn die Folgen des Klimawandels treffen zuerst die Ärmsten. Deshalb engagieren wir uns nicht nur im unseren Einrichtungen wie den 24 Kitas und den sechs Pflegeheimen für Nachhaltigkeit. Wir wollen auch politisch ein Zeichen setzen und unterstützen den KlimaEntscheid Essen.”

Oliver KernGeschäftsführer des Essener AWO Kreisverbandes

“Wir unterstützen den KlimaEntscheid, weil wir mit unserer Musik und als Personen für eine bunte und lebenswerte Welt stehen. Essen ist unser Lebens- und Schaffensraum und unser Herz schlägt für das Ruhrgebiet und die Menschen, die hier leben. Deshalb möchten wir uns dafür einsetzen, dass lokal alle Maßnahmen getroffen werden, um global die Klimakrise zu bewältigen.”

Banda SenderosMusiker

“Der Kampf für mehr Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität ist für uns auch ein Sozialer: für mehr nachhaltige Jobs bei den Stadtwerken und Grün und Gruga. Für mehr Bäume, Entsiegelung und bessere Luft z.B. an der A40 und im Essener Norden. Für einen ausgebauten Nahverkehr, von dem wir alle profitieren. Doch das geht nur, wenn wir uns gemeinsam gegen die Profiteure der Umweltzerstörung organisieren. Darum unterstützt unsere Fraktion den Klimaentscheid und hat das Klimaversprechen unterschrieben: Macht mit beim Klimaentscheid!”

Daniel KerekešFraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Essen

“Wir leben als vierköpfige Familie seit über 8 Jahren klimaneutral, besitzen kein Auto, steigen in kein Flugzeug, ernähren uns bio/regional/saisonal. Viele Menschen aus unserem Umfeld fragen uns, ob das nicht fürchterlich anstrengend sei. Ich staune immer wieder über diese Frage, denn unser Leben ist unglaublich bereichernd! Mit dem Nachtzug nach Italien, mit dem IC an die Nordsee, mit dem Flixbus quer durch die Schweiz - mehr leuchtende Kinderaugen im Urlaub geht nicht.
Ich kenne die Bauern, die mein Gemüse anbauen, persönlich und liebe jede einzelne Karotte, die ich in den Händen halte. Das tägliche Radfahren hält mich gesund und fit, beim Arzt war ich seit vielen Jahren nicht mehr. Auch meine Kinder sind das ganze Jahr an der frischen Luft und in Bewegung und waren noch nie ernsthaft krank.
Klimaneutral leben heißt für mich: Echten Reichtum erfahren. Reichtum an Erfahrungen, an Wertschätzung und an Begegnungen mit anderen tollen Menschen, die für die Zukunft unseres Planeten brennen.”

Marianne SteinmeyerSoziologin, Klimaaktivistin und zweifache Mutter

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid als Teil-Initiative der Rettung der Welt und somit der Menschheit. Wenn wir den Planeten noch eine Weile bewohnen wollen, müssen wir alles dafür tun, dass er auch bewohnbar bleibt. Auswandern auf den Mars oder irgend einen anderen Planeten ist meiner Meinung nach eine der dümmsten Ideen die momentan verfolgt wird. Und deshalb gilt es, alle Kraft in die Erhaltung unserer Erde zu stecken. In unserer unmittelbaren Umgebung - der Stadt in der wir leben - anzufangen, ist ein machbarer Schritt und kann in unser tägliches Handeln einfließen.”

Helena MohrVon Grünstadt
helena von gruenstadt

“2007 haben wir als Sportverein in Essen-Holsterhausen eine Sportstätte im Passivhausstandard gebaut. Neues und altes nachhaltig miteinander verbinden und ein Zeichen setzen. Das war und ist unser Anliegen. Klimaschutz wirksam umsetzen und zum Lebensprinzip zu machen, das ist eines unserer Vereinsziele. Es ist anstrengend, wie ein Marathonlauf, aber wir kommen ans Ziel. Deshalb unterstützen wir den KlimaEntscheid Essen.”

Peter Wehr1. Vorsitzender Tvg. Holsterhausen

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid Essen, weil die Stadt ein sehr typisches Stück Deutschland ist, das zeigt, dass das alte Versprechen von der unabhängigen und freien Mobilität mit dem Auto nicht mehr funktioniert. Ohne eine gezielte nachhaltige und sozial gerechte Verkehrspolitik, die in ökologisch zukunftsfähige Verkehrsangebote, wie den ÖPNV, Radwege oder Sharing-Angebote investiert, wird niemand mehr von A nach B kommen. Essen könnte die Stadt der Verkehrswende sein, man braucht nur Mut.
(Foto: David Ausserhofer)”

Dr. Andreas KnieMobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Andreas Knie
Florian Bartsch

“Wo, wenn nicht auf lokaler Ebene können wir etwas bewegen? Der KlimaEntscheid ist mir wichtig, weil wir jetzt und hier aktiv werden müssen, wenn wir für uns und unsere Kinder eine lebenswerte Welt erhalten wollen!”

Florian BartschGeigenbauer

“Für einen engagierten Essener der in der Gartenstadt Margarethenhöhe seine Heimat gefunden hat, gilt es ein besonderes Augenmerk auf die Natur zu haben. Die vielen Jahre des „Weiter so“ haben inzwischen klar erkennbare Spuren hinterlassen und zeigen, dass man mit der Umwelt nicht verhandeln kann. Daher müssen wir hier gemeinsam effizienter und schneller mit den Maßnahmen werden!”

Michael ManderscheidVorsitzender SPD-Ortsverein Margarethenhöhe
Michael Manderscheid

“Mir ist bewusst, wie wichtig meine Entscheidungen und mein Handeln für nachfolgende Generationen sind. Doch nur gemeinsam können wir es schaffen, bis 2030 aus Essen eine grüne, moderne und klimaneutrale Großstadt zu machen. Jeder von uns trägt durch seine bewussten Entscheidungen dazu bei, uns und unseren Kindern auch zukünftig qualitativ hochwertigen Lebensraum zu bieten! Essen muss mit gutem Beispiel voran gehen und die CO2-Emissionen schnellstmöglich senken. Nicht irgendwann, sondern jetzt! Als KlimaEntscheider trage ich meinen Teil dazu bei.”

Michael HufnagelPosaunist, Essener Philharmoniker

“Unser Ziel ist es, dazu beizutragen, dass sich alle Menschen ihrer Einbindung in die soziale und natürliche Umwelt bewusst werden und erkennen, dass sie nur dadurch in sozialer Gerechtigkeit und in Frieden leben und sich entwickeln können. Uns NaturFreunde ist es dabei ein wichtiges Anliegen einen Beitrag zum weltweiten 1,5° - Ziel zu leisten. Um dies zu erreichen müssen wir schnell starten um Essen bis spätestens 2030 klimaneutral zu gestalten. Wir als 10. größte Stadt in Deutschland und als Kultur-, sowie Grüne Hauptstadt Europas haben das Zeug dafür. Im Ruhrgebiet haben wir schon ganz andere Wandel vollzogen, lasst uns JETZT anfangen.”

Simon GrundmannVorsitzender NaturFreunde Essen-West
cbd-shop-essen

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid, weil es wichtig ist regional zu handeln und die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Jeder kann helfen, allein schon mit seiner Unterschrift. Und wer weiß, vielleicht können wir gemeinsam dazu beitragen unsere Stadt Essen klimafreundlicher und ‘grüner’ zu gestalten.”

Phillip SpittlerCBD Shop

“Jeder kann und sollte sein eigenes Verhalten anpassen und möglichst Ressourcen sparend leben und nicht unnötig konsumieren. Aber Klimaschutz darf keine Privatsache bleiben. Damit meine ich, dass wir vor allem dafür sorgen müssen, dass die Hauptverursacher wie z.B. die großen Energie- und Industriemonopole in die Mangel genommen werden! Wir brauchen ein grundlegend anderes Wirtschaftssystem, eines das auf Kooperation beruht und nicht auf Konkurrenz und Ausbeutung von Mensch und Natur.”

Frank SchweizerhofFreiberufler (Dipl. Ing. Medientechnik)

“In der Stadt müssen alle Bedürfnisse zu Fuß zu erledigen sein. Kindergärten, Schulen, Lebensmitteleinkäufe, Ärzte, Apotheken, Erholungsräume, Grün, Freizeitaktivitäten… - zu Fuß in 15 Minuten – passt die Infrastruktur an! Die Stadt muss wieder menschenorientiert und attraktiv werden. Mobilität muss ihren Beitrag zum Klimaerhalt leisten – Geht zu Fuß so oft es geht! Wir unterstützen den KlimaEntscheid Essen und seine Forderung nach Klimaneutralität bis 2030.”

Wolfgang PackmohrFUSS e. V. Ortsgruppensprecher Essen

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid, weil mir Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel persönlich wie auch beruflich sehr wichtig sind. Ich möchte, dass die Zukunft meiner Kinder und Enkel von der Erderhitzung nicht zerstört wird. Dazu müssen wir heute auch in Essen neue Wege gehen, denn oftmals ist das „Weiter so” nur eine Palliativ-Politik – Sterbebegleitung! Das kann man gut an der Essener Stadtplanung beobachten, die in Ihrer Bauwut die Notwendigkeit von Energie-, Verkehrs- und Klimawende ignoriert und damit die Entwicklung ganzer Stadtteile bedroht. Dies ist auch für mich als freier Stadtplaner eine Motivation, mich immer wieder für einen Stadtwandel einzusetzen.”

Michael HappeStadtplaner (BKR Essen)

“,Mein Papa hat eine gesunde Chemiefabrik' antwortete 1995 meine damals fünfjährige Tochter auf die Frage, was ihr Vater von Beruf macht. Wie kam sie auf diesen Begriff? Offensichtlich hatte sie aus Gesprächen in der Familie mitbekommen, dass wir in der cph Deutschland Chemie Industrieklebstoffe herstellen, die biologisch abbaubar waren. Dabei handelte es sich seit 1983 um die ersten biologisch abbaubaren Etikettierklebstoffe überhaupt. Das sind nun fast 40 Jahre, und wir haben diesen Weg nicht nur niemals verlassen, sondern in alle erdenklichen und umsetzbare Richtungen ausgebaut:

Der größte Teil unserer gesamten Produktpalette ist biologisch abbaubar
Die gesamte Regenwassermenge unserer Firmendächer wird in riesigen Tanks gesammelt und zum Kühlen und Reinigen verwendet, womit Frischwassereinsatz stark reduziert wird
Seit 2019 kein Heizöl mehr in Gebrauch
Seit 2020 komplett auf Öko Strom umgestellt
Seit 2020 Klebstoffherstellung auf Basis von Kartoffelstärke, die aus Abwasser gewonnen wird (Reduzierung des CO2-Wertes um über 60 Prozent)
Seit 4. Januar 2021 auch Gasbezug komplett CO2 neutralisiert

Diese und unzählige weitere Maßnahmen haben uns zu einem Chemiebetrieb gemacht, der äußerst umweltbewusst und nachhaltig arbeitet. Wir tun seit fast 40 Jahren alles, um eine außergewöhnliche Nachhaltigkeitspolitik zu betreiben, wozu selbstverständlich auch gehört unseren CO2-Wert zu senken. Deshalb unterstützt selbstverständlich auch die nächste Generation die Initiative des Essener Klimaentscheides.”

Dr. Gerwin U. Schüttpelz und Andreas G. SchüttpelzVorsitzende der AGS Essen

“Klimaschutz ist auch eine Frage der Gerechtigkeit. Wo immer es geht, sollten wir etwas dafür tun, dass noch zu unseren Lebzeiten der Klimawandel so beeinflusst wird, dass auch in anderen Teilen der Welt Menschen ihre Lebensgrundlagen nicht verlieren. Vor allem müssen wir alles dafür tun, dass auch die noch ganz jungen Generationen auf der Welt ein gutes Leben führen können. Mit dem Klimaentscheid Essen können wir dafür gemeinsame Schritte in Essen tun.”

Willi OverbeckPfarrer i.R. Arche Noah Projekt Essen

“Ich bin KlimaEntscheider weil wir keine zweite Erde in der Tasche haben. Verantwortungslosigkeit zerstört unser Wohnzimmer. Und darum ist JETZT unser Machen erforderlich. Denn… Machen ist wie Wollen. Nur krasser!”

Marcus Frankenaus Altenessen und vom WasteWalk e.V. Essen

“Als ehemaliger Geschäftsführer der Jugendhilfe und Jugendberufshilfe Essen gGmbH und Opa von 4- und 6 jährigen Enkelkindern liegt mir die Zukunft der Kinder und Jugend besonders am Herzen. Es ist eine schreckliche Vorstellung, dass bei einer fortschreitenden Erderwärmung unsere Nachkommen in einem möglichen Katastrophenszenario leben müssen. Also sehe ich eine wichtige Aufgabe darin, gemeinsam mit Anderen diese Entwicklung aufzuhalten. Das geht zunächst am Besten dort, wo direkte Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten bestehen: Vor Ort in unserer Stadt.”

Jochen Drewitz

“Der Klimawandel ist Realität. Ohne massive Begrenzung der Ursachen werden sich weltweit die Lebensverhältnisse sehr großer Teile der Menschheit gravierend verschlechtern. Ein so über Jahrmillionen nicht dagewesenes Artensterben mit allen negativen Folgen auch für uns ist schon geraume Zeit zugange, verursacht durch unsere Lebensweise.
Wir dürfen die Verantwortung vor den kommenden Generationen, angefangen bei unseren Kindern, nicht länger verdrängen, in die Zukunft “verplanen”. Wir müssen JETZT handeln, schnell, entschieden, mit sehr viel Aufwand und finanziellen Mitteln und auch sehr großzügig gegenüber Gesellschaften, Ländern, die diese Mittel kaum selbst generieren können.”

Ludger Hicking-GöbelsSelbständig, 1. stv. Bezirksbürgermeister BV9, Fraktionssprecher Die Grünen BV9

“Rund 30 Prozent direkte und indirekte Emissionen, rund 40 Prozent des Energieverbrauchs und sogar 60 Prozent des Abfallaufkommens in Deutschland werden vom Gebäudesektor verursacht. Die Immobilienbranche als einer der größten Verursacher der Klimakrise und zugleich eine Branche mit enorm viel Potential für einen Wandel. Ich bin KlimaEntscheider, weil wir mehr Verantwortungsträger aus diesem Wirtschaftszweig brauchen und unsere Identitätsstiftenden Gebäude zeitnah in eine nachhaltige Zukunft überführen müssen. Es ist Zeit nicht nur umzudenken, sondern auch zu handeln.”

Timm SassenGeschäftsführer, Greyfield Group Essen

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid, weil kaum etwas anderes unsere Zukunft so sehr bestimmt wie das Klima. Die Klimakrise bedroht unsere existenziellen Lebensgrundlagen. Klimaneutralität darf daher nicht lediglich eine Option sein, sondern muss Realität werden. Gemeinsam schaffen wir das, davon bin ich überzeugt.”

Civan AkbulutSchüler und Mitglied im Integrationsrat Essen

“Ich bin KlimaEntscheiderin. Essen liegt mitten in der Metropole Ruhr, wo ich im Frühjahr in Stoppenberg "am Hallo" Kröten rette. Uns wird die Erderwärmung hart treffen, das spürt man schon jetzt seit einigen Jahren im Sommer. Deshalb sollte jeder von uns überlegen, welchen Teil er dazu beitragen kann, damit die Erderwärmung nicht 1,5 Grad übersteigt. Gemeinsam können wir das schaffen.”

Thekla WahoffBriefzustellerin

“Ich unterstütze den KlimaEntscheid Essen, weil mir die Natur wichtig ist. Ich fahre schon immer mit dem Rad und in meinem Garten gibt es Lebensraum und Nahrung für Pflanzen, Tiere und Menschen.”

Ingeburg Kunze

“Schon die zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschlossenen Eingemeindungsverträge haben die ländlichen Außenbezirke der großen Städte des Ruhrgebiets als schützenswerte „Talmulden” eingestuft.
Wenige Jahre später griff der Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk - damalige erste politische Klammer des Ruhrgebiets – diesen Gedanken auf und verfolgte ab 1920 erfolgreich das Ziel, so genannte Regionale Grünzüge planerisch festzulegen.
Ihr Nord-Süd-Verlauf ist bis heute zwischen den Städten im Ballungsraum des Ruhrgebietes sichtbar, war aber immer wieder von anderen als Grünplanungen bedroht.
Darum muss das Anliegen der 1989 eröffneten „Internationale Bauausstellung Emscher Park” einer Rückgewinnung von einst aufgegebener Landschaft ein unverzichtbares Gebot sein.
Umwelt und Klima werden es uns danken.”

Dr. Wolfgang SykorraEhemaliger Leiter des Gymnasiums Borbeck und Mitglied in Umweltinitiativen des Ruhrgebiets

“Es ist traurig zu sehen, dass immer noch Kompromisse gemacht werden, wenn es um den Klimaschutz geht, obwohl klar ist, dass unser Lebensraum gefährdet ist, wenn wir nicht jetzt sofort etwas dagegen tun. Die Natur lässt nicht mit sich verhandeln.
Ich unterstütze den Klimaentscheid, weil wir jetzt handeln müssen. Essen als Stadt mit Vorbildfunktion für Deutschland; als ein Vorreiter für eine grünere Zukunft.”

Benyamin NussPianist